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Voraussetzungen für Verbrennungsvorgänge - Änderungen ab dem 01.01.2020

Das Verbrennungsdreieck

Der Katalysator als Voraussetzung für Verbrennungsvorgänge

Die Lehrmeinung der NABK zu dem oben genannten Thema wird in diesem Dokument erläutert.

Ab dem 01.01.2020 sind die Voraussetzungen für einen Verbrennungsvorgang:

- Sauerstoff,

- brennbarer Stoff und

- Zündtemperatur / Aktivierungsenergie,

- im richtigen Mengenverhältnis

üblicherweise in dem links dargestellten Verbrennungsdreieck miteinander in Beziehung gesetzt.



Zwischen Sauerstoff, als Bestandteil der natürlichen Atmosphäre und brennbarem Stoff, muss das richtige Mengenverhältnis bestehen. Im Rahmen der didaktischen Reduktion wird auch das Verhältnis von Aktivierungsenergie und brennbarem Stoff mit in diese Betrachtung einbezogen.

Durch die Grundannahme des Verbrennungsvorganges in einer natürlichen Atmosphäre, muss der Sonderfall einer fehlenden Luftfeuchtigkeit (Katalysator) nicht mit in die Betrachtung einbezogen werden.

Der Katalysator ist per se nicht als Voraussetzung für eine Verbrennung erforderlich. Vielmehr kann ein Katalysator einen Verbrennungsprozess vereinfachen bzw. beschleunigen. Das oft gewählte Beispiel, dass Zucker nur mit Asche mit einem Feuerzeug zu entzünden ist, ist nur bedingt richtig. Wenn ein Zuckerwürfel mit mehr Aktivierungsenergie beaufschlagt wird (Bunsenbrenner) lässt sich dieser auch ohne Asche entzünden. Dieser Versuch zeigt das der Katalysator, in diesem Fall Asche, keine Voraussetzung ist. Es wird lediglich die benötigte Zündenergie reduziert.

An der NABK und in den durch die NABK betreuten Lehrgängen wird ab dem 01.01.2020 nicht mehr auf den Katalysator als Voraussetzung des Verbrennungsvorganges eingegangen. Zu diesem Stichtag werden die Lernunterlagen, die Unterrichte und die Prüfungsfragen in dieser Weise angepasst.

Bei Fragen und Anmerkungen steht die Abteilung 3 –Führungslehre-, Herr Bunzel zur Verfügung.

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