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Entwicklung der Ausbildung und des Personalstandes

Lehr- und Ausbildungspersonal der LFS Loy - 1980 Bildrechte: NABK, SPE
Lehrpersonal (v.l.n.r.: Schröder, Jüchter, Schmidt, Unnewehr, Rodenberg, Freels, Koopmann

In den ersten zwei Jahren des Bestehens als Heim- und Ausbildungsstätte wurde die Ausbildung durch nebenberufliche Kräfte durchgeführt. Es waren dieses vorwiegend Mitglieder des Vorstandes des Oldenburgischen Landesfeuerwehrverbandes (OLV). Leitung und Verwaltung lagen dabei in den Händen des Verbandsvorsitzenden.

Ab 1932 wurden mehrere hauptamtliche Kräfte als Ausbilder eingestellt. Diese wurden in der lehrgangsfreien Zeit im Ministerium in Oldenburg beschäftigt.

Personal der LFS Loy - 1980   Bildrechte: NABK, SPE
Personal der LFS Loy - 1980

Nachhdem der OLV im Jahre 1933 aufgelöst wurde, unterstand der Verband dem Innenministerium in Oldenburg. Durch einen Etat wurde der finanzielle Bestand von Verband und Schule gesichert. Die Dienstaufsicht über die Schule wurde weiterhin durch den seinerzeit staatlich eingesetzten Verbandsvorsitzenden ausgeübt, die Verwaltung befand sich im Innenministerium in Oldenburg.

Anerkennung als Feuerwehrschule
Die Anerkennung der Schule Loy als Feuerwehrfachschule erfolgte auf Grund des Preußischen Feuerlöschgesetzes von 1933 und nach Ausbau der Schule auf eine Bettenzahl von 40. Auf Grund des Reichs-Feuerlöschgesetzes vom 23. November 1938 und den dazu erlassenen Durchführungsverordnungen wurde aus der Feuerwehrfachschule Loy die "Oldenburgische Landesfeuerwehrschule", da alle in Ländern bestehenden Schulen der Aufsicht dieser Länder unterstellt wurden. Bis zum Kriegsende wurde der Schulbetrieb mit durchschnittlich drei Ausbildern durchgeführt. Für die Durchführung von sogenannten "Reichslehrgängen" in den Jahren 1942/43 wurde auswärtiges Personal von Feuerlöschregimentern zugewiesen.

Durch die Gründung des Landes Niedersachsen im Jahre 1946, bei der das bis dahin selbständige Land Oldenburg einbezogen wurde, erhielt die Schule Loy die Bezeichnung "Niedersächsische Landesfeuerwehrschule Loy". Seither unterstand die Schule der Fachaufsicht des Niedersächsischen Ministers des Inneren, (seit 2003 Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport.) Aus der Zuständigkeit des Landes Niedersachsen ergaben sich personelle Veränderungen.

So wurde zum 1. Februar 1947 der erste hauptberufliche Schulleiter eingestellt, der unter schwierigsten Verhältnissen – teile der Schule waren durch ausländische Streitkräfte besetzt – den Auf- und Ausbau des Schulbetriebes bewältigen musste. Etwa ab 1954 wurden nach Einstellung einer Verwaltungsangestellten direkt durch die Schule wahrgenommen. Über längere Zeit war die Schule von der drohenden Gefahr einer Schließung bedroht. Es ist dem Bemühen und dem Einsatz mehrerer Landtagsabgeordneten sowie Vertretern des OLV und des Landesfeuerwehrverbandes zu verdanken, dass dieses nicht geschah. Es wurde vielmehr in den Jahren 1964 und 1970 zwei Planstellen für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst geschaffen. 1966 und 1977 trat jeweils durch Eintritt in den Ruhestand ein Wechsel in der Schulleitung ein. Im Jahre 1972 wurde eine vierte Planstelle für einen Ausbilder im mittleren Dienst bewilligt.

Zu einer weiteren Personalaufstockung des Lehr- und Ausbildungspersonals kam es in den Jahren 1991 und 1993 durch die Bewilligung je einer Planstelle für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst, sowie einer Stelle für eine Feuerwehrfachkraft. Zusätzlich wurde 1991eine weitere Planstelle im gehobenen Dienst für die Vertretung des Schulleiters geschaffen. Durch ständige Teilnahme an Lehrgängen sowie der Besuch von zahlreichen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, ist das Lehr- und Ausbildungspersonal in der Lage den Ansprüchen der Lehrgangsteilnehmer gerecht zu werden, um die teilweise doch recht anspruchsvollen Lehrinhalte nach methodischen und pädagogischen Gesichtspunkten zu vermitteln. Mit der planmäßigen Aufstockung des feuerwehrtechnischen Personals, wie auch in den Bereichen der Verwaltung und der Hauswirtschaft, wurden von Seiten des Landes die Voraussetzungen geschaffen, die zwischenzeitlich stark angestiegenen Anforderungen nach Lehrgangsplätzen zu erfüllen. Somit können höhere Führungslehrgänge, weitere technische Lehrgänge wie auch mehrere Lehrgänge parallel durchgeführt werden. Bedingt durch diese Maßnahme ist, wie an anderer Stelle dargelegt, ein merklicher Anstieg der Teilnehmerzahlen zu verzeichnen.

Personal der Nds. LFS Loy 2005 Bildrechte: NABK, SPE
Personal der Nds. LFS Loy - 2005

Das Lehr- und Ausbildungspersonal heute
Laut derzeitigen Stellenplan setzt sich das Lehr- und Ausbildungspersonal wie folgt zusammen:

- 1 Schulleiter des höheren feuerwehrtechnischen Dienstes,
- 5 Beamte des gehobenen feuerwehrtechnischen Dienstes,
- 7 Beamte des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes.

Personal für Verwaltung, Hauswirtschaft und techn. Betrieb
Für die Aufrechterhaltung und die organisatorische Abwicklung des Lehrgangsbetriebes sowie für die Versorgung der Lehrgangsteilnehmer, wie auch des technischen Betriebes, stehen zur Verfügung:

- 1 Verwaltungsleiter - 4 Verwaltungsangestellte
- 1 Hausmeister - 1 Gärtner
- 1 Hauswirtschaftsleiterin - 4 Küchenhilfen
- 2 Feuerwehrfachkräfte

Haupthaus NABK Loy

Haupthaus LFS Loy

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